Gemeinsam gegen BER-Fluglärm
ProblemBER-Kampagne

                                                                    ProblemBER-Kampagne.  Das Original.  Seit 2011 

 

Berlin / Brandenburg hat einen ProblemBER. Er wütet vor den Toren der Stadt. 

 

Die ProblemBER-Kampagne

ist eine kritische und satirische Auseinandersetzung mit dem Flughafen Berlin Brandenburg BER in Schönefeld, der den Beinamen "Willy Brandt" trägt.

Der Humor auf diesen Seiten widmet sich diesem traurigen Kapitel bürgerfeindlicher Politik.

Im Juni 2011 haben wir den ProblemBER aus der Taufe gehoben und unsere Kampagne gestartet, um den aufgeblasenen Werbekampagnen  des zukünftigen Flughafens (siehe weiter unten) etwas entgegenzusetzen.

Am 8. Mai 2012 haben die Politiker bemerkt, dass sie mit dem BER ein Problem haben, denn nachdem 40.000 Einladungen für die VIP-Eröffnungsparty bereits verschickt waren, platzte der für den 3. Juni 2012 geplante Eröffnungstermin. Als Grund wurden Probleme mit dem Brandschutz genannt. Böse Zungen plädieren seither für den Namen "Willy-Brandtschutz-Flughafen".

Nach inzwischen vier geplatzen Eröffnungsterminen sind die Probleme für jedermann offensichtlich.

Seither weiß nicht nur ganz Deutschland, sondern die halbe Welt, dass der BER nicht nur Probleme hat, sondern eines ist: Der BER ist ein ProblemBER 

   

!   Hinweis: ProblemBER ist ein eingetragenes Markenzeichen.    

 


 

Der Namenspatron des ProblemBER machte im Juni 2006 die bayerischen Wälder unsicher. Edmund Stoiber und der ProblemBär: ab Minute 1,53
 

 

Es ist ganz klar, dass dieser BER ein ProblemBER ist ....

Bruno, der "Problembär" aus Bayern ist tot. Der neue ProblemBER ist in Brandenburg geboren.

Fachleute machen sich ernste Sorgen um den Fortbestand dieses in seiner Existenz bedrohten Geschöpfs. Immer mehr Menschen fordern seine Evakuierung in bevölkerungsarme Gebiete. Nur wenn die zuständigen Behörden schnellstens seine Umsiedlung planen hat er noch eine Überlebenschance in Brandenburg.    

 

Bär: no problem!       BER: big problem!! 

 


 

Wir über uns

Die ProblemBER-Kampagne
 

  • basiert auf der Erkenntnis, dass die Standortfehlentscheidung die
    Wurzel aller Probleme mit dem BER ist,


  • wendet sich gegen eine Politik und einen Wirtschaftslobbyismus, welche das Recht auf demokratische Beteiligung der Bürger aushebeln,


  • gehört keiner bestimmten Bürgerinitiative an und ist parteipolitisch unabhängig

  • und ergreift nicht Partei für einzelne Flugroutenvorschläge der DFS.   

 

 

Die ProblemBER-Kampagne  

  • will in Politik und Bevölkerung ein Bewusstsein für die negativen Auswirkungen des Großflughafens BER schaffen und Betroffenheiten durch Fluglärm mindern und vermeiden 

  • greift nicht in Flugroutendiskussionen ein, die unmittelbar von den BI´s geführt werden

  • ist grundsätzlich solidarisch mit Bürgerinitiativen, die sich an anderen Standorten in Deutschland gegen Fluglärm wehren

  • ist parteipolitisch unabhängig und darf nicht von Parteien oder zu parteipolitischen Zwecken eingesetzt werden 

  • verfolgt ihre Ziele stets gewaltfrei und respektiert die Grundsätze rechtstaatlichen und demokratischen Handelns. 
      

 

Die ProblemBER-Kampagne verfolgt folgende auf den Flughafen BER bezogene Ziele: 

  1. Lärmschutz muss stets Vorrang vor Wirtschaftlichkeit haben.
     

  2. Es ist ein striktes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr zu erlassen.
     

  3. Es darf in Schönefeld kein internationales Drehkreuz entstehen. 
     

  4. Es darf keinen weiteren Flughafenausbau in Schönefeld geben, z.B. durch eine 3. Start- und Landebahn. 
     

  5. Negative Folgen der Standortfehlentscheidung auf Mensch und Natur werden kritisiert. 
     

  6. Anstrengungen zum Abbau direkter und indirekter staatlicher Subventionen im Flugverkehr werden unterstützt.   

 

 

 

Sie können die ProblemBER-Kampagne unterstützen,  

indem Sie auf Ihrer Internetseite ein Link zur Webseite

www.problem-BER.de setzen.

 


 

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Imagewandel vom BBI zum ProblemBER 

 

 

 

Zwei Flughafen-Kampagnen - Ein Schuss in den Ofen.

  • Im Juni 2011 fuhr der Flughafen seine erste, 500.000 Euro teure Imagekampagne. Ihr Motto lautete "Ferne Reisen sollten mit kurzen Wegen beginnen" und „Da sind Sie schnell hin und weg.“

Schlichte Sätze für so viel Geld! Oder steckt etwa mehr dahinter? Ein Aufruf zum Auswandern vielleicht?

Mit der teuren Kampagne wollten die Betreiber des Flughafens für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung sorgen. Man verabschiedete sich dabei klammheimlich vom bisherigen Marketingnamen BBI.

Warum wurde das Geld nicht in wirksamen Schallschutz und in die Gesundheitsvorsorge für die Lärmbetroffenen rund um Schönefeld angelegt? Das Schallschutzprogramm wird im Schneckentempo und mit unzureichenden Maßnahmen durchgeführt. Wer außerhalb der Schutzzonen wohnt und „Neu-Betroffener“ ist, bekommt nicht einmal das.  
 

Wir versichern: Unsere Gegenkampagne kostet den Steuerzahler keinen Cent!    
 

  • Im Juni 2012, mitten in die zweite, 1 Mio € teure  Flughafenkampagne "Willy Brandt begrüßt die Welt" hinein trifft die Botschaft: "BER-Eröffnung geplatzt!"
     

Würde Willy Brandt das begrüßen?  

Der Werbespot „Willy Brandt begrüßt die Welt“ sollte in 250 deutschen Kinos gezeigt werden.

 

  • Flughafengesellschaft startet 1Million teure Werbekampagne. PNN,31.03.2012 Artikel hier lesen     
     

  • Im Namen von Willy Brandt.  "Der Flughafen ist schön, der Willy Brandt ist nett, also könnte alles gut sein: Die Werbekampagne für den neuen Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt in Schönefeld sieht ja auch gut aus: „Willy Brandt begrüßt die Welt“ heißt es da. Der legendäre Kanzler der SPD (das gefällt den Sozis Wowereit und Platzeck) herzt auf Großplakaten Asiatinnen und macht Shakehands mit Obama. Schön, nett, gut.

Leider ist es sehr gut möglich, dass Willy Brandt, wäre er noch am Leben, seine Einwilligung zu einer derartigen Imagepolitur nicht gegeben hätte. Denn am BER ist nicht alles gut. Artikel hier weiterlesen  
Berliner Zeitung 31.3.12   

 

  

Willy Brandt hat die Welt am 3.6.2012 nicht begrüßt: Der "Jüngste Tag" ist vorerst ausgefallen. 
  

Brandt-Sätze:

 

 


 

Neue Werbestrategie für den BER? Aufsichtsratsmitglieder inkognito?

Brandt-neu: Virales Marketing im Todesstern...   Spot hier ansehen

 


 

  Warum ist der BER ein Problem?

1.       Aufgrund der  groben Fehlentscheidung der Politik in den neunziger Jahren wurde Schönefeld als irrwitziger Standort für den neuen Flughafen BER ausgewählt.

Er soll den innerstädtischen Flughafen in Berlin-Tegel ersetzen und befindet sich doch lediglich 2 km vor der Berliner Stadtgrenze und nur 16 km vom Stadtzentrum entfernt. 
 

2.       Während der gesamten Bauzeit hat man die Bevölkerung in der Region rund um den Flughafen BER bewusst falsch informiert, indem man falsche Flugrouten propagiert hat. Mit diesen hat man vorgetäuscht, es wären nur wenige Orte vom Fluglärm betroffen. 

Im September 2010 als der Flughafen schon weitgehend fertiggestellt war, wurden die tatsächlichen, - nachweislich schon von vornherein geplanten - Flugrouten bekannt und der ganze Flugroutenschwindel der Flughafenplaner flog auf. Seither protestieren zehntausende betroffener Bürger gegen die Flugrouten, die von der Deutschen Flugsicherung über zahlreiche Städte und Gemeinden im Land Brandenburg und über große Stadtgebiete Berlins, von Müggelsee bis zum Wannsee  gezogen werden.  
 

3.       Um den Flughafen BER schön zu reden, wird gebetsmühlenartig versprochenen, der BER werde vierzigtausend neue Arbeitsplätze schaffen. Tatsächlich wissen wir, dass nur die Beschäftigten vom bisherigen Flughafen Tegel zum Flughafen BER nach Schönefeld umziehen und die Arbeitsplatzprognosen nicht seriös sind.
 

4.       Fest steht hingegen, dass der Flughafen BER den Steuerzahler in den nächsten Jahren mehr als 100 Millionen Euro jährlich an Schulden bringen wird. Und nicht einmal ein Nachtflugverbot  von 22 Uhr bis 6 Uhr will die von Wirtschaftsinteressen geleitete Politik den Bürgern gewähren, da sie ihre Phantasien von einem internationalen Drehkreuz an diesem Standort ausleben wollen. 

 

Wir fordern, dass der BER so betrieben wird, wie er genehmigt wurde: als Flughafen für den lokalen Bedarf von Berlin und Brandenburg. 

 


 

ProblemBER in Japan angekommen. Mainichi Broadcasting zu Besuch bei der ProblemBER-Kampagne in Stahnsdorf. 

 

  

 

Ein Interview mit unseren Mitstreitern wurde am 9. Januar 2013  über Tokyo Broadcasting japanweit ausgestrahlt. Siehe Brief 

Wir zeigen hier Fotos aus dem Filmbeitrag, denn aufgrund des japanischen Dateiformats kann er nicht abgespielt werden. Wenn Sie die Fotos anklicken, können Sie den Ton hören.

 

 


 

"In Stahnsdorf arbeiten die vielleicht kreativsten Unterstützer des Volksbegehrens für ein Nachtflugverbot." MAZ am 14.11.2012  Artikel hier lesen

 

 

Foto: MAZ/Laude 
 


 

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