Gemeinsam gegen BER-Fluglärm
ProblemBER-Kampagne

Die ProblemBER-Kampagne ist eine kritische und satirische Auseinandersetzung mit dem zukünftigen Flughafen Berlin Brandenburg BER in Schönefeld (Früher BBI). 


Mehr zum Namensvettern aus Bayern:  

 

Die ProblemBER-Kampagne basiert auf der Erkenntnis, dass die Standortfehlentscheidung die Wurzel aller Probleme mit dem BER ist. 

Sie wendet sich gegen eine Politik und einen Wirtschaftslobbyismus, welche das Recht auf demokratische Beteiligung der Bürger aushebeln. 

Sie gehört keiner bestimmten Bürgerinitiative an und ist parteipolitisch unabhängig. 

Sie ergreift nicht Partei für einzelne Flugroutenvorschläge der DFS.


Wir sind aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich wehren. Seien Sie mit dabei!

 

 Das Kampagnenlogo

                                               Urheberrechtlich geschützt

 


 Die Flughafen - Kampagne 

Der Flughafen BER betreibt eine 500.000 Euro Imagekampagne. Ihr Motto lautet:

"Ferne Reisen sollten mit kurzen Wegen beginnen" und „Da sind Sie schnell hin und weg.“

Schlichte Sätze für so viel Geld! Oder steckt etwa mehr dahinter? Ein Aufruf zum Auswandern vielleicht?

Mit der teuren Kampagne wollen die Betreiber des Flughafens für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung sorgen.

Man verabschiedet sich damit klammheimlich vom bisherigen Marketingnamen BBI.

Der offizielle Beiname «Willy Brandt» taucht auf den Plakaten nicht auf. Wen wundert`s nach dem ungeheuerlichen "Lugroutenskandal"!

Und wie soll man Eltern suggerieren, dass 5 Stunden Nachtruhe ihren Kinder genügen sollen?

Warum wird das Geld nicht in wirksamen Schallschutz und in die Gesundheitsvorsorge für die Lärmbetroffenen rund um Schönefeld angelegt? Derzeit wird das Schallschutzprogramm im Schneckentempo und mit unzureichenden Maßnahmen durchgeführt. Wer außerhalb der Schutzzonen wohnt und „Neu-Betroffener“ ist, bekommt vorerst nicht einmal das.

Wir versichern Ihnen, diese Gegenkampagne kostet den Steuerzahler keinen Cent.  

 

 

 

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Kampf gegen BER-Fluglärm...  PDF

 

Warum ProblemBER?

 

1.       Aufgrund der  groben Fehlentscheidung der Politik vor vielen Jahren wurde Schönefeld als irrwitziger Standort für den neuen Flughafen BER ausgewählt.

Er soll den innerstädtischen Flughafen in Berlin-Tegel ersetzen und befindet sich doch lediglich 2 km vor der Berliner Stadtgrenze und nur 16 km vom Stadtzentrum entfernt. 
 

2.       Während der gesamten Bauzeit hat man die Bevölkerung in der Region rund um den Flughafen BER bewusst falsch informiert, indem man falsche Flugrouten propagiert hat. Mit diesen hat man vorgetäuscht, es wären nur wenige Orte vom Fluglärm betroffen. 

Im September 2010 als der Flughafen schon weitgehend fertiggestellt war, wurden die tatsächlichen, - nachweislich schon von vornherein geplanten - Flugrouten bekannt und der ganze Flugroutenschwindel der Flughafenplaner flog auf. Seither protestieren zehntausende betroffener Bürger gegen die Flugrouten, die von der Deutschen Flugsicherung über zahlreiche Städte und Gemeinden im Land Brandenburg und über große Stadtgebiete Berlins, von Müggelsee bis zum Wannsee  gezogen werden.  

 

3.       Um den Flughafen BER schön zu reden, wird gebetsmühlenartig versprochenen, der BER werde vierzigtausend neue Arbeitsplätze schaffen. Tatsächlich wissen wir, dass nur die Beschäftigten vom bisherigen Flughafen Tegel zum Flughafen BER nach Schönefeld umziehen und die Arbeitsplatzprognosen nicht seriös sind.

 

4.       Fest steht hingegen, dass der Flughafen BER uns Steuerzahlern in den nächsten Jahren mehr als 100 Millionen Euro jährlich an Schulden bringen wird. Und nicht einmal ein Nachtflugverbot  von 22 Uhr bis 6 Uhr will die von Wirtschaftsinteressen geleitete Politik den Bürger geben, da sie ihre Phantasien von einem internationalen Drehkreuz an diesem Standort ausleben wollen.

 

Der falsche Standort und die Folgen des Flugroutenbetrugs machen den BER auf Dauer zum Problem. Wir fordern, dass der BER so betrieben wird, wie er genehmigt wurde: als Flughafen für den lokalen Bedarf von Berlin und Brandenburg.

 


Die ProblemBER-Kampagne  

  • will in Politik und Bevölkerung ein Bewusstsein für die negativen Auswirkungen des Großflughafens BER schaffen und Betroffenheiten durch Fluglärm mindern und vermeiden 

  • bietet ein inhaltliches Dach für die Gestaltung eines gemeinschaftlichen Protestes gegen Fluglärm des Flughafens BER 

  • steht Bürgerinitiativen gegen Fluglärm in Berlin und Brandenburg zur Beteiligung offen

  • greift nicht in Flugroutendiskussionen ein, die unmittelbar von den BI´s geführt werden

  • ist grundsätzlich solidarisch mit Bürgerinitiativen, die sich an anderen Standorten in Deutschland gegen Fluglärm wehren

  • ist parteipolitisch unabhängig und darf nicht von Parteien oder zu parteipolitischen Zwecken eingesetzt werden 

  • verfolgt ihre Ziele stets gewaltfrei und respektiert die Grundsätze rechtstaatlichen und demokratischen Handelns

  • verwendet das einheitliche ProblemBER-Logo. 

  

Die ProblemBER-Kampagne verfolgt folgende auf den Flughafen BER bezogene Ziele:

 

  1. Lärmschutz muss stets Vorrang vor Wirtschaftlichkeit haben.
     

  2. Es ist ein striktes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr zu erlassen.
     

  3. Es darf kein internationales Drehkreuz entwickelt werden. 
     

  4. Es darf keinen weiteren Flughafenausbau in Schönefeld geben, z.B. durch eine 3. Start- und Landebahn. 
     

  5. Negative Folgen der Standortfehlentscheidung auf Mensch und Natur werden kritisiert. 
     

  6. Vorschläge für eine Nachnutzung werden kommuniziert.
       

  7. Alle Anstrengungen zum Abbau direkter und indirekter staatlicher Subventionen im Flugverkehr werden unterstützt.

 


 

Das Kampagnen-Logo

Machen Sie mit und zeigen Sie mit dem Kampagnen-Logo, dass wir eine große gemeinsame Protestbewegung sind!

Der ProblemBER kann langfristig ein gemeinsames Markenzeichen werden und eine Wirkung wie der Name "Stuttgart 21" entfalten.   

Nehmen Sie einfach per E-Mail Kontakt mit uns auf. Sie können das Kampagnen-Logo anfordern und nach Erhalt der Erlaubnis unentgeltlich für eigene Aktionen nutzen, wenn sie dabei nicht entgegen dem Leitbild handeln.

Bürgerinitiativen gegen BER-Fluglärm können mit dem Kampagnen-Logo ihre Protestaktionen kommunizieren, wenn sie das Leitbild der Kampagne mittragen.

 

 

Sie können die ProblemBER-Kampagne unterstützen,  

indem Sie auf Ihrer Internetseite ein Link zur Webseite www.problem-ber.de setzen

                                                                            

 

  

 

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