sind zopfartige, gegenläufig drehende Luftverwirbelungen, die sich hinter Tragflächen von Flugzeugen bilden.
Die Bayrische Landesregierung hat einen Ort am Rande der geplanten 3. Startbahn des Flughafens "Franz Josef Strauß" zum Wirbelschleppenrisikogebiet erklärt.
Den betroffenen Anwohnern wurde angeraten, die Dachziegel der Häuser zu verklammern.
Dem Betreiber des Flughafens wurde auferlegt, mindestens einmal jährlich die Bewohner schriftlich auf die richtige Benutzung ihrer Gärten, so z.B. auf die Vermeidung fliegender Gartenmöbel, hinzuweisen.
Die Gartenmöbel- und Dachhersteller freut es.
Vielleicht ist das ja die versprochene Jobmaschine?
ProblemBER auf der Suche nach der billigsten Schallschutzlösung
Illustration: Jiaogula
Wie bitte? 1 Monat vor BER-Eröffnung den Planfeststellungsbeschluss ändern?
Bundesvereinigung gegen Fluglärm an den Aufsichtsrat des BER am 5.4.2012
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großem Unverständnis verfolgen wir die zwischen dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH geführte Diskussion über die Umsetzung des Schallschutzprogramms für BER. Hier weiterlesen
"Kein Schallschutz - Die Bürger sind selber schuld."
Pressemitteilung von Christoph Schulze. Hier lesen
Gutachter: Schallschutz vor BER-Start nötig.
Die schleppende Umsetzung des Lärmschutzprogramms rund um den neuen Hauptstadtflughafen BER in Schönefeld ist juristisch brisanter als bislang bekannt. PNN 15.3.21 Artikel hier lesen
Hammer-Gutachten: Schallschutzmaßnahmen am BER hätten vor Eröffnung fertig sein müssen! Pressemitteilung Grüne Fraktion Landtag Hier lesen
Liebe Fluggäste! Wir werden in Kürze in Berlin landen. Wegen eines unerwarteten Regenschauers ist die Landebahn heute wieder überflutet.
Bitte benutzen Sie die Schwimmweste unter Ihrem Sitz und ziehen Sie die bereitgestellten Gummistiefel an, sobald Sie sich auf den Notrutschen befinden.
Wir wünschen eine angenehme Wasserung."
Illustration: Jiaogula
Satire im Tagesspiegel: Wie sieht der Rückblick 2012 aus?
" ... Der Flughafen BER in Schönefeld wird ohne Feierlichkeiten in Betrieb genommen. Der Flugbetrieb läuft problemlos an, allerdings muss die Bahn ihren Zubringerbetrieb wegen eines Kabelbrandes mit anschließendem Computerausfall komplett einstellen. Da sich im Laufe des Vormittags vor dem Terminal auch eine Massenschlägerei zwischen Taxifahrern aus Berlin und Brandenburg entwickelt, die daraufhin das Gelände fluchtartig verlassen, erreichen bald kaum noch Fluggäste den Airport...."Artikel hier weiterlesen
Halali am BER?
Illustration: Jiaogula
Im November 2011 wurde von den Berliner Flughäfen eine Referentenstelle für Vogelschlag und Wildlifemanagement am BER ausgeschrieben. Aus dem Qualifikationsprofil der Stellenausschreibung:
"..... Darüber hinaus haben Sie eine jagdliche Ausbildung absolviert, sind im Besitz eines gültigen Jagdscheines, einer Waffenbesitzkarte und verfügen über Jagderfahrung. Sie bringen vertiefte ornithologische Artenkenntnisse sowie Kartierungserfahrung mit. ..."
Brandenburgs Umweltministerin Tack will die Vorschriften zum Vogelschutz im Land Brandenburg lockern. Sie will damit erreichen, dass die Vogelschutzgebiete besser für Energie- und Infrastrukturvorhaben genutzt werden können. (15.11.2011)
Rangsdorf: An diesem Wochenende war wieder ein internationaler Zähltag für Wasservögel. Am Abend des 13.11.2011 fielen innerhalb von 90 Sekunden ca. 12.000 Wildgänse ein. Vor allem diesen sehr scheuen Wildvögeln wurde 1994 der Rangsdorfer Sees und das sich westlich anschließend, ca. 10 km² große Umland als EU-Vogelschutzgebiet (SPA = Special Protection Area) gewidmet. Durch die drohenden Flugrouten des BBI über Jühnsdorf steht dieser bisher prosperierende Naturraum vor dem möglichen Tod seiner faszinierenden, streng geschützeten Vogelwelt. Die Bürgerinitiative BISS Rangsdorf e.V. hat deshalb im Sommer 2011 gemeinsam mit dem NABU Brandenburg und dem Landesjagdverband Brandenburg eine Beschwerde bei der Europäischen Union eingereicht, um gegen diese Zerstörung an Naturräumen vorzugehen.
EU-Vogelschutzgebiet „Rangsdorfer See“ wird dem BBI geopfert.